Markt Pretzfeld in der Fränkischen Schweiz

Lüt­zels­dorf

Lüt­zels­dorf

Ein beson­de­res Merk­mal von Lüt­zels­dorf ist die land­wirt­schaft­li­che Prä­gung der klei­nen Ort­schaft. An den Süd­hän­gen rei­fen Süß­kir­schen auf Busch­an­la­gen. Auf den Anhö­hen bie­tet der Aus­sichts­punkt Burg Diet­rich­stein eine wah­re Attraktion.

Die Ker­wa rich­tet sich nach dem drit­ten Sonn­tag im Sep­tem­ber. Von Sams­tag bis Mon­tag legen sich die Ein­woh­ner ins Zeug und rich­ten ihre Ker­wa aus. Seit eini­gen Jah­ren bie­ten sie am Sams­tag vor den ers­ten Advent auch einen Weih­nachts­markt an.

Ker­wa im Lützelsdorf
Har­te Arbeit bis der Ker­wa­baum steht. Man beach­te, es geht über den Bach
Glo­cken­haus in Lüt­zels­dorf, dient als Gemeinschaftshaus

His­to­ri­sche Schrei­bun­gen: 1349 Luet­zel­dorf, 1355 Lüt­zen­dorf, Lüt­zeln­dorf, 1415 Lucel­dorff, 1450 Lut­zen­dorf, 1501 Lucel­dorff, … Lut­zeln­dorff, Lwt­zel­dorff, Lotzeldorff

Bedeu­tung: “klei­nes Dorf”, “Dorf eines Kleinen”

Beck und Ziegelhöfer/​Hey deu­ten den vor­lie­gen­den Orts­na­men “zum klei­nen Dorf” aus einer alten Stel­len­an­ga­be *ze dem lützel(e)n lüt­zen­dor­fe. Zu allen Zei­ten waren auch mit Bei­na­men gebil­de­te Orts­na­men mög­lich. Meist nega­ti­ve Eigen­schaf­ten wur­den von den Mit­men­schen wit­zelnd benannt. Lützel(n) könn­te dem­nach auch auf einen schwach gebeug­ten Bei­na­men “Lüt­zel, der Klei­ne” zurückgehen.